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Montag, 25. Februar 2013

Ein Auszug aus Südtirols spannender Sagenwelt...


Foto: Shutterstock
„Teufelsbeschwörung“

Es ergab sich einst, dass zwei Bauernburschen sich mit einem Studenten zur Teufelsbeschwörung verabredeten, sie wollten den Teufel um Geld beschwören. Der Student sagte den Burschen sie sollten in einer bestimmten Nacht auf der Moslerlahn erscheinen und einige Dinge wie ein frisch gelegtes Ei oder eine ungewaschene Butter mitbringen. 

Als es dann soweit war begann der Student allerlei eigenartige Sprüche und Zeichen zu machen, plötzlich grollte und spukte es wie bei einem Wetter, nur leiser. Von überall her kamen auf einmal Enten und Gänse und pickten den Burschen an die Beine um die Beschwörer zu vertreiben. Eine Kutsche rollte voller Schwung auf sie zu und es erschien jeweils ein Elternteil der Burschen, sogar ein schon verstorbener Vater. 

Sie rieten ihnen nach Hause zu gehen, ansonsten käme ein schlimmes Unglück auf sie zu. Die Burschen aber standen still und sagten nichts, wie es ihnen der Student befohlen hatte. Auf einmal krachte es fürchterlich und es schien als käme die Berglahn auf sie herab. Jetzt erst rannten die Burschen auseinander und machten sich aus dem Staub. Am nächsten Tag sagte der Student, wenn sie geblieben wären hätte ihnen der Teufel Geld gegeben. Aber die Burschen ließen es für immer beim ersten Mal bewenden, dem Teufel ihr Glück zu verdanken.

Dies ist nur eine der vielen, spannende Sagen Südtirols, freut euch auf Kultur und Geschichte in diesem mediterran gefärbten Alpenland!

Dienstag, 4. Dezember 2012

Der Meraner Pulverturm – ein Wahrzeichen der besonderen Art

Foto: Media Line

Der berühmte Meraner Pulverturm gehörte früher zur berühmten Burg Ortenstein, welche einst das Meraner Steinachviertel überragte. Heute steht nur mehr dieser famose zinnenbewehrte Pulverturm, welcher als eines der schönen Wahrzeichen Merans gilt.

Der Meraner Pulverturm am berühmten Tappeinerweg ist seit Kurzem wieder öffentlich zugänglich, nachdem er vom Fachunternehmen Zingerle general saniert wurde. Der Name des berühmten Aussichtsturmes, von welchem man auf die Meraner Altstadt, auf’s Etschtal und bis zur Texelgruppe blicken kann, stammt von dessen Geschichte. 

Er wurde vermehrt als Lager für Schießpulver und Sprengstoff benutzt, aber auch als Zufluchtsort in Kriegszeiten. Neben der Pfarrkirche und dem Kurhaus zählt er zu den berühmtesten Wahrzeichen der Stadt und steht nun Kulturinteressierten und solchen, die ein einzigartiges Panorama lieben, wieder offen! Entdecken Sie zahlreiche Sehenswürdigkeiten Südtirol bei Ihrem Urlaub in Meran und Umgebung.