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Freitag, 13. September 2013

Kommunikatives Spazierengehen mit dem Hund … Blickkontakt aufnehmen!


Foto: Hotel Mair am Ort
Bei unseren täglichen Spaziergängen, sollten wir darauf achten, dass wir wohl auch gemeinsam unterwegs sind.

Denn häufig ist es, dass der Hundeführer seinen Gedanken  oder Gesprächen mit Begleitern nachgeht und der Hund seinen Sachen nachgeht.

Er schnüffelt und pinkelt, rennt hin und her usw. Es ist dann sehr oft so, dass der Mensch ihn erst anspricht entweder ein Kommando oder ein Verbot zu geben.

Das ist für den Hund gute Übung um vom Mensch eher fern zu bleiben und seine eigene Wege zu gehen.

Es passiert  oft und oft, dass vom Hund gesuchte Blickkontakte oder Berührungen von uns nicht richtig aufgenommen bzw. beantwortet werden. Meistens werden diese von uns gar nicht bemerkt.

So wird der Hund diese bald einstellen und dann heißt es er habe keine gute Bindung zu seinem Herrchen.

Beobachten Sie einmal zwei Hunde, die zusammen spazieren gehen. Es wird auffallen, dass die Tiere immer wieder Kontakt miteinander aufnehmen. Weiters wird ein Austausch von Gesten wie bellen, winseln und andere Laute benutzt um zu kommunizieren.


Trainieren Sie sich selbst und achten sie wie häufig Ihr Hund Blickkontakt zu Ihnen aufnimmt. Sicher werden Sie bemerken, dass dies viel häufiger vorkommt als Sie glaubten
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Foto: Hotel Mair am Ort
Beobachten Sie wenn Ihr Hund vorläuft, wird er sich höchstwahrscheinlich immer wieder umdrehen und Blickkontakt anbieten.  Erwidern Sie unbedingt seinen Blick.
Sie können ihm auch nur zunicken oder die Richtung zeigen wo es lang gehen soll, oder auch ganz einfach ein „Gut so“ oder „prima!“ sagen.
Es soll in diesem Sinne nur der Blickkontakt aufgenommen werden und nicht heißen, dass Sie jedes Mal eine großartige Aktion einleiten wollen und schon gar nicht ein Kommando geben. 


Für Ihren Hund ist es nur wichtig, dass er das Gefühl hat, dass Sie ihn bemerken und auf ihn achten!


Viele  Hundebesitzer bemerken erst durch diese Übungen, wie oft der Hund Blickkontakt sucht bzw. aufnehmen will und werden sich erst jetzt bewusst, wie wenig bzw. nachlässig sie bisher waren und nie reagiert haben.


Freitag, 23. August 2013

Abrufübungen - „Zu Mir“ - herankommen mit Vorsitzen


Der Hund soll auf das entsprechende Hör- und Sichtzeichen zum Hundeführer gelaufen kommen und sich in seiner unmittelbaren Nähe absetzen.
Foto: Hotel Mair am Ort
Ob er genau gerade vorsitzt oder leicht seitlich, ist vollkommen egal.
Wichtig ist die Zuverlässigkeit in der Ausführung. Fordern Sie kein Absitzen ein, bei dem der Hund regelrecht an Ihnen klebt, das empfindet er schnell als unangenehm und muss außerdem seinen Kopf überstrecken, um Blickkontakt mit Ihnen aufnehmen zu können.

Lassen Sie ihm stattdessen etwas Raum, so kann er bequem sitzen und auch Blickkontakt mit Ihnen aufnehmen.


Wichtig:
Dieses Kommando gehört zu den Ruhekommandos und muss aufgelöst werden, damit der Hund weiß, wie lange er absitzen soll.

Foto: Hotel Mair am Ort

Donnerstag, 23. Februar 2012

12 Regeln für den Umgang mit Hunden

Das Hundehotel Mair am Ort möchte den Gästen einige wichtige Regeln zur Kenntnis für den Umgang mit Hunden aus dem „Österreichischen Kynologenverband“ mitteilen.

In Südtirol und überall sollten vor allem Kinder einige Regeln wissen und berücksichtigen, damit die Freundschaft Kind – Hund auch richtig funktioniert und sie sich mit dem Vierbeiner immer und überall wohl fühlen!

Einige Tipps können in schwierigen Situationen helfen und Umfälle oder Missverständnisse mit den haarigen Freunden zu vermeiden. Folgt diese 12 einfachen Regeln:

1. Störe niemals einen Hund beim Fressen, versuche nie das Futter wegzunehmen;

2. Kein Hund ist wie der andere. Begegne deshalb jeden Hund vorsichtig;

3. Beim Spielen acht geben, dass die Zähne nicht zu nahe kommen;

4. Nie davon laufen von einem Hund, auch dann nicht wenn man Angst hat; lieber stehen bleiben;

5. Versuche nie raufende Tiere zu trennen. Lieber um Hilfe rufen;

6. Vermeide alles was ein Hund als Bedrohung auffassen könnte; ein Hund verteidigt seine Stelle in der Rangordnung und empfindet Kinder oft als Schwächere;

7. Zieh den Hund nicht am Schwanz und tritt nicht darauf;

8. Achte darauf dass ein Erwachsener dabei ist, wenn du mit einem Hund spielen möchtest;

9. Behandle einen Hund gut, d.h. dem Hund Zeit geben dich kennen zu lernen, respektieren wenn er Ruhe haben will oder ihn nur streichlen  wenn er es will;

10. Nähere dich an einem Hund nur wenn der Besitzer es zulässt, lieber vorher fragen;

11. Schau dem Hund nie starr in den Augen, er kann sich bedroht fühlen;

12. Wenn er nach dir greift stehen bleiben und nicht ziehen falls er beisst, denn da beisst er nämlich noch mehr.