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Dienstag, 11. August 2015

Gesunde Zähne für uns Vierbeiner

Zwischendurch sollte mein Frauchen Elisabeth doch nicht so viel Zeitung lesen. Denn in der Hundewelt – Ausgabe Juli 2015, hat sie ja was ganz tolles gesehen! Der Hundeknochen zum Zähne reinigen, reicht anscheinend nicht mehr. Auch ich und Baffa müssen nun fleißig unsere Beisserchen putzen.

Bildquelle: Hundwelt, Ausgabe Juli 2015, Minerva Verlag

Denn leider ist es ja so, dass im Laufe unseres tierischen Lebens auch wir Probleme mit unseren Zähnen bekommen. Die Entfernung von Zahnstein oder Plaque ist jedoch bei uns Vierbeiner ein etwas schwieriger Vorgang als bei unseren zweibeinigen Freunden. Man bekommt eine Vollnarkose, damit man mechanisch den Zahnstein entfernen kann. Daher propagieren Tierärzte schon seit Jahren, dass die tägliche Maulhygiene sehr wichtig wäre. Doch das ist meist leichter gesagt, als getan. Hat dein Herrchen oder Frauchen dir schon mal die Zähne geputzt?

„Durch die Emmi-pet, für die Zahnreinigung und Maulhygiene bei Tieren, mit 100% Ultraschall empfindet mein Hund die Reinigung nicht als erzwungenes Bürsten des Maulraums, sondern als eine angenehme und unkomplizierte Art der Zahnreinigung“ Sabine M. aus Frankfurt a.M.

Die weltweit erste Zahn- und Maulhygiene für Tiere durch 100% Ultraschall:
 Bewegungslose und sanfte Zahnreinigung und Maulhygiene, ohne zu bürsten
 Der 100% Ultraschall kann bis zu 12cm tief ins Zahnfleisch eindringen
 Kann helfen Zahnfleischentzündungen, Parodontitis, Zahnsteinbildung, Maulgeruch und Zahnverlust vorzubeugen

Bildquelle: Hundwelt, Ausgabe Juli 2015, Minerva Verlag

So, nun wissen die Herrchen und Frauchen Bescheid, welche Vorteile die Emmi-Pet hat. Baffa schaut mich zwar ganz skeptisch an, denn sie hat nicht wirklich Lust sich die Zähne putzen zu lassen. Aber ganz ehrlich ;) , ich auch nicht, aber es muss halt sein!

Dann wünsch ich euch viel Spaß!
Euer Punky

Text- und Bildquelle: Hundwelt, Ausgabe Juli 2015, Minerva Verlag

Freitag, 27. September 2013

Teil 3: Das Grundlegende richtig machen

Unsere Serie Tipps und Tricks rund um die Hundeausbildung geht nun mit einem neuem Teil erweitert. Die Ausbildung rund um Ihren Vierbeiner ist ein langwieriger Prozess und ist zudem auch zeitaufwändig. Man muss Zeit und Geduld haben, dass man seinen Vierbeiner kennen lernen kann, seine Körpersprache richtig versteht und somit seine Ausbildung fördert. Denn mit einem wohlerzogenen Hund, kann man sich ohne Probleme präsentieren und auch einen Urlaub mit Hund in Angriff nehmen. Wir im Hundehotel Mair am Ort in Dorf Tirol können Ihnen dann auch gerne vor Ort, während Ihres Urlaubes mit Hund Tipps und Tricks der Hundeerziehung mitteilen und wie Sie diese am besten im Alltag einsetzen können. 
In diesem Teil der Serie geht es darum die Rahmenbedingungen für die Hundeausbildung zu schaffen. Rahmenbedingungen sind nicht nur wichtig, wenn man sich einen neuen Hund schafft, sondern auch dann wenn man seine bestehende Beziehung zu seinem Vierbeiner neu gestalten möchte.


Umgebung

Es ist wichtig, dass Ihr Haushalt bzw. auch Ihr Garten sicher ist. Offen herumliegende Kabel, Schuhe, Kleidung, Kinderspielzeug usw. könnten sehr einladend für einen gelangweilten Hund sein. Auch sollten Sie versuchen Pestizide, Putzmittel, Frostschutzmittel ect. gut verschlossen in einem Kästchen aufbewahren. Informieren Sie sich im Internet über giftige Pflanzen, die man ohne es zu ahnen im Garten eingepflanzt hat, und Haushaltsprodukten, denn dies könnte fatale Folgen haben, wenn diese Ihr Hund zu fassen bekommt. Versuchen Sie auch Ihrem Hund einen Rückzugsort zu gestalten. Dieser Ort sollte eine sicher und kaufrei sein, damit, wenn Ihr Hund mal alleine ist, nichts passiert.
Foto: Hotel Mair am Ort

Spielzeug und sinnvolles Spielen

Der Hund baut über Spiel und Körperkontakt eine enge Bindung und Beziehung auf. Daher ist es sehr wichtig, dass Sie mit Ihrem Vierbeiner spielen, aber ihm auch während des Spielens Grenzen setzen. 
Versuchen Sie daher zwei verschiedene Spielzeugtypen einzuführen. Ein Spielzeug das sicher ist und mit dem sich der Hund alleine beschäftigen kann, z.B. einen Kong aus Gummi oder etwas Ähnliches das man mit Leckerlis füllen kann. Somit ist ihr Hund auf eine sichere Art beschäftig und kann somit das Bedürfnis nach Kauen befriedigen. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass Sie sich darüber freuen, wenn er damit spielt. Aber Achtung nicht mit Ihrem Hund mit diesem Spielzeug spielen. Denn Ihr Hund sollte lernen sich auch mal selbst zu beschäftigen. 
Das andere Spielzeug sollte eines ausgewählt sein mit dem Sie dann mit Ihrem Hund spielen, z.B. ein Ball an einem Seil, ein Ziehspielzeug oder ein Quietschspielzeug. Bewahren Sie diese Spielzeuge außerhalb von der Reichweite Ihres Hundes. Wenn Sie mit Ihrem Hund spielen wollen, holen Sie es heraus und laden Sie ihn ein mit Ihnen zu spielen. 

Spiele die man vermeiden sollte

Wichtig ist es, dass Sie Kampfspiele vermeiden, vor allem mit großen Rassen und wenn Kinder, ältere Menschen oder Behinderte Menschen mit dem Hund regelmäßig Kontakt haben. Meist handelt es sich bei dieser Art von Spielen um Kraft und das spielerische Beißen. Es ist daher nicht fair, sich auf dieses Spiel einzulassen, denn es könnte Ihren Hund in Schwierigkeiten bringen, wenn er dies mit jemanden anders macht.
Jagen wird oft durch das Spielen von Kindern provoziert, vor allem wenn sie z.B. Fangen spielen. Es ist daher wichtig, dass Sie Ihrem Hund beitragen, dass Kinder bzw. auch andere Hunde nicht lebendige Kauspielzeuge sind. Legen Sie Ihrem Hund eine leichte Schleppleine an, dann können Sie während des Spiels durch das Aufheben der Leine eine kleine Auszeit einfordern. 
Nachlaufspiele können auch zu Problemen führen, da Ihr Hund sehr schnell lernen wird, dass wenn er schneller läuft und dies fängt er als Trophäe behalten kann. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Hund mehr Spaß am herlaufen hat und nicht am wegrennen. 
Wenn sich ein Welpe aufregt oder anfängt sein Spielzeug zu zerreißen oder zu zerstören, beenden Sie dieses Spiel sofort. Dies ist ein „Killerspiel“ das tendenziell aggressiv ist.

Sozialisierung 


Foto: Hotel Mair am Ort
Die Sozialisierung ist für Ihren Hund sehr wichtig, auch wenn Sie wie ein Einsiedler leben. Sie müssen dafür sorgen, dass Ihr Hund eine Reihe an grundlegenden Signalen hört und Gelegenheit hat, mit anderen Tieren und Menschen zu treffen, ohne dass der Hund vollkommen durcheinander ist. Ein Besuch bei einem Tierarzt oder in einer Hundepension kann ja immer mal vorkommen. So sehr wir auch versuchen unsere Hunde zu verstehen und ihr Verhalten zu formen, ist es wichtig, dass Ihr Hund mit anderen Hunden spielt. Treten Sie daher einem Verein bei oder treffen Sie sich mit anderen Hundebesitzern im Park, damit Sie zusammen spazieren gehen können bzw. auch die Hunde untereinander spielen können.

Grenzen setzen


Foto: Hotel Mair am Ort
Vorsicht ist besser als Nachsicht. Daher ist es nur fair gegenüber Ihrem Hund grundsätzliche Regeln einzuführen, wenn Sie ihn ins Haus holen. Zu Beginn einer Beziehung ist es einfacher Strukturen zu schaffen und eine gewisse Routine damit sich Ihr Hund geborgen fühlt. Wenn Sie mal beständige Regeln haben, dann ist es auch einfacher mal ein bisschen flexibler sein zu können. Denken Sie an die Zukunft, denn ihr Hund wächst.

Es ist ja grundsätzlich süß, wenn ein kleiner Welpe bei der Begrüßung von Gästen an einem hochspringt. Aber denken Sie daran, wenn mal Ihr Hund groß ist, dann haben die Besucher nicht mehr so große Freude, wenn ein großer, sabbernder Hund an einem zur Begrüßung hochspringt und man fast das Gleichgewicht verliert. Und es ist nicht sinnvoll, dann den Hund im Hinterzimmer einzusperren, wenn Besuch kommt.
Daher zeigen Sie Ihrem Welpen die Grenzen auf, damit wenn er groß ist, diese kennt und auch beachtet. 


Einrahmen und einschränken


Es müssen Grenzen für Ihren Hund gesetzt werden. Wenn Sie ihm dies richtig beigebracht haben, dann wird es diese letztlich auch ohne Panik akzeptiren, dass er in seinem Bewegungsspielraum eingeschränkt ist. Das ist aber nicht alles, was Sie mit Ihrem Welpen üben sollten. Denn zwischen Einschränken und Einrahmen gibt es einen Unterschied.
Einschränken heißt, dass Sie Ihren Hund zwingen an einem Ort zu verharren. Das bedeutet, dass der Welpe dagegen ankämpfen wird und Sie somit noch fester zupacken werden und der Welpe somit in Panik verfällt. Der Hund wird dann alles versuchen sich zu befreien. 
Einrahmen hingegen bittet den Hund zu bleiben. 
TTouch (dazu kommen wir dann beim nächsten Teil) ist ein wunderbaren Werkzeug um das nötige Vertrauen zu schaffen. Die dabei verwendete Technik umfasst den Hund eher, als ihn einzuschränken. Umfassen unterstützt Geduld, Ruhe und Vertrauen. Die ungewohnten Bewegungen des TTouch helfen, das Nervensystem zu beruhigen und verbessern die Fähigkeit der Konzentration Ihres Hundes. 

Vorschau auf unseren nächsten Teil:
Teil 4: Tellington TTouches

Quellenangabe: 
100 Wege zum perfekt erzogenem Hund
Übungen, Tricks und Spiele
Sarah Fisher & Marie Miller – Kosmos Verlag

Dienstag, 6. August 2013

Teil 1: Tipps und Tricks rund um die Hunde-Erziehung

Warum sollten Sie Ihren Hund erziehen?
Foto: Sophie Strodtbeck
Um die Hundeausbildung zu fördern, starten wir hier eine kleine Serie die sich rund um das Thema Hundeerziehung befassen wird. Denn jeder Hundehalter hätte natürlich gerne einen gut ausgebildeten Hund. Dies ist zwar mit Zeit und Arbeit verbunden, jedoch kann man sich dann mit seinem Vierbeiner gut verständigen, und man hat ja auch eine Freude wenn der Hund einem folgt.
Ein gut ausgebildeter Hund ist ein flexibler Hund, der auch imstande ist neue Informationen schnell zu verarbeiten und man somit seine Ausbildung fördern kann. Wir als Hundehalter sind schließlich auch gegenüber seiner Fellnase verpflichtet, dafür zu sorgen, dass der Hund glücklich ist und sich versorgt fühlt, gut gefüttert, angemessen gefordert wird und sich gesellschaftsfähig verhaltet.
Eines ist ja ganz klar: ein gut erzogener Hund hat seine Vorteile die allgemein bekannt sind. Einen unerzogenen, gelangweilten Hund möchte ja schließlich keiner haben. Ein Hund außer Kontrolle kann letztendlich auch sehr teuer sein. Vor allem, wenn er anfängt die Innenausstattung im Haus zu ruinieren oder einen Menschen oder ein anderes Tier zu verletzen. Ein anderes unsoziales Verhalten wäre exzessives Bellen, sobald man den Hund auch mal alleine lässt. Daher ist es sehr wichtig, Zeit mit seinem Hund zu verbringen, den Hund zu erziehen und ihm dabei zu helfen die notwendige Ruhe und Entspannung zu finden, sei es bei Ihrem Hund als auch bei Ihnen selbst. 

Was ist ein Trainer?
Sie müssen sich im Klaren sein, dass ein Trainer nicht nur jemand ist, der beruflich mit Hunden zusammenarbeitet. Jeder der mit einem Tier zusammenlebt ist sozusagen ein Trainer, also auch Sie! Wir Hundehalter trainieren unseren Hund permanent, wenn wir mit ihm zusammen sind. Hunde lernen auch, indem sie uns beobachten und Hinweise aus unserer Körpersprache und unseren Reaktionen erhalten.
Trotz allem kann es sehr hilfreich sein, mit seinem Hund einen Kurs zu besuchen, vor allem wenn es Ihr erster Hund ist. Sie beide werden aus dem Kurs sehr viel mitnehmen und auch lernen respektvoll miteinander umzugehen. Wichtig ist es, dass Sie einen Trainer mit Bedacht wählen. Leider gibt es Ausbilder die eine aversive Technik nutzen, d.h. der Hund wird solange bestraft bis das unerwünschte Verhalten aufhört. Andere nutzen die positive Verstärkung, d.h. der Hund wird belohnt, wenn er das erwünschte Verhalten zeigt. Diese Art der Erziehung ist nicht nur netter, sondern vor allem auch viel effektiver. 


Foto: Sophie Strodtbeck
Auch wir im Hundehotel Mair am Ort haben uns der Hundeausbildung verschrieben. Im Urlaub hat man Zeit, sich mit seinem Vierbeiner intensiver zu beschäftigen. Einen Urlaub mit Hund bedeutet zwar in erster Linie sich zu entspannen und den Alltag hinter sich zu lassen, aber man sollte sich auch in zweiter Linie der Hundeausbildung widmen. 
Aufgrund dessen, haben wir dieses Jahr bzw. dann auch in der Sommersaison 2014 ganz tolle gut ausgebildete Hundetrainer am Start, die Ihnen helfen werden die Hundeausbildung zu fördern und die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Vierbeiner zu verstärken. 
Im September 2013 kommt Eva Berginc zu uns, Rettungshundearbeit der österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) http://www.mairamort.com/angebote_8.html , die eine pfotige Seminarwoche abhält und im Oktober 2013 haltet Sibylle Aschwanden, Dipl.-Verhaltensbiologin mit Zusatzausbildung Certodog® zur Hundeinstruktorin (HIK II), Kursleiterin mit Sachkundenachweis Certodog® sowie Erwachsenenbildnerin SVEB 1,  eine Kunterbunte – Nasenarbeits-Spasswoche bei uns ab http://www.mairamort.com/angebote_16.html. 

Vorschau auf unseren nächsten Teil:
Teil 2: Was jeder Hundebesitzer wissen muss

Quellenangabe: 
100 Wege zum perfekt erzogenem Hund
Übungen, Tricks und Spiele
Sarah Fisher & Marie Miller – Kosmos Verlag